Partnersuche auch Singles über 50
Partnersuche ist heute komplizierter als jemals zuvor. Da stellt auch Berlin keine Ausnahme dar. Unsere gut durchorganisierte Welt des so genannten Informationszeitalters scheint der Emotionskiller schlechthin zu sein. Sie halten das für übertrieben? Dann sollten Sie die nachfolgenden Argumente auf ihre Richtigkeit hin überprüfen.
Die Ansprüche, die unsere Gesellschaft an den werktätigen Menschen stellt, sind mittlerweile deutlich höher als noch vor zehn, zwanzig Jahren. Das fordert vollen Einsatz. Daher ist für viele Menschen die berufliche Kariere zwangsläufig das alles dominierende Thema in ihrem Leben. Das bewirkt ein eine enorme Verkleinerung des realen Lebensumfeldes, auch wenn die wirtschaftliche Globalisierung und das Massenmedium Internet zu einer deutlichen Vergrößerung des virtuellen Lebensumfeldes führen. Der Kreis der für die Partnersuche infrage kommenden Personen ist demnach sehr klein.
Daraus ergeben sich Konsequenzen wie: Einsamkeit, emotionale
Verrohung und langfristig das Fehlen jeglicher Fähigkeit
zwischenmenschliche Bindungen einzugehen. Das zeigt sich zum
Beispiel darin, dass sich die Schere zwischen der realen Gefahr,
die von unseren Mitmenschen ausgeht, und der wahrgenommen Bedrohung
immer weiter öffnet. Wir haben bereits mehr Angst vor anderen
Menschen als vor den Gefahren der genutzten Kernenergie. Wir leben
in einer Misstrauensgesellschaft. Das ist natürlich ein großes
Hindernis bei der Partnerwahl. – Immerhin lebt eine funktionierende
zwischenmenschliche Beziehung vom Vertrauen, vom völlig angstfreien
Fallenlassen mit dem Bewusstsein der Geborgenheit.
Partnersuche Berlin
Wenn Ihnen diese Ausführungen zu subjektiv sind, können Sie vielleicht harten Fakten mehr abgewinnen. Berlin hat zurzeit ungefähr 3,42 Millionen Einwohner, davon leben 1,06 Millionen Männer und 1,14 Millionen Frauen ohne Partner. – Das sind fast 65 % der Einwohner! Die Mehrheit aller Menschen lebt allein und wiederum die Mehrheit der allein lebenden Menschen will daran zumindest theoretisch etwas ändern. Trotzdem scheint sich die allgemeine Situation eher zu verschlechtern als zu verbessern. Wie kommt das?
Begeben sich Singles, die die oben genannten Hürden überwunden
haben, auf Partnersuche, werden sie indirekt mit einem neuen
Problem konfrontiert: die Ideale, die uns Fernsehen und Kino
vermitteln. Sie zeichnen ein stark verzerrtes Bild von der
Realität, welches tragischere Folgen haben kann als lange
angenommen wurde, denn eine überwältigende Mehrheit aller Singles
stellt heute Ansprüche an den potentiellen Partner, die absolut
unrealistisch sind. Diese Erwartungen können nur enttäuscht werden!
Viele ziehen aus diesen gesammelten Enttäuschungen
niederschmetternde Schlüsse für ihre persönliche Partnersuche.
Die Traumfrau / der Traummann wird nicht mehr gesucht, es wird auf sie / ihn gewartet. Auch sind sich viele natürlich der hohen Ansprüche, die sie und andere haben, bewusst. Daraus schlussfolgern sie die eigene Unzulänglichkeit und versuchen diese hinter Lügen zu verbergen. Das muss bei einem auf Ehrlichkeit basierenden Vorgang wie der Partnerwahl nach hinten losgehen. Ehrlich währt am längsten und sieben von zehn Ehen werden innerhalb der ersten zehn Ehejahre geschieden. Zumindest die Fakten scheinen zueinander zu passen.
Abend für Abend gehen in Berlin über 2 Millionen Menschen allein ins Bett und die Wenigsten sind mit dieser Situation zufrieden.
Wie Sie sicher bemerkt haben, sind dieser Umstand seine Gründe nicht einfach nur unschön, sondern sie entwickeln auch eine gefährliche Eigendynamik. Wenn wir nicht aufpassen, sind wir ganz schnell in einem Teufelskreis gefangen, aus dem es kein Entkommen mehr gibt.