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Pflaster gegen Parkinson bei Frauen und Männern

 

Für Patienten im frühren Stadium der Parkinsonkrankheit gibt es seit gut einem Jahr ein sogenanntes Wirkstoffpflaster, das Betroffene über die Haut medikamentös versorgt.

Jetzt ist ein solches Pflaster auch für Parkinson-Erkrankte im bereits fortgeschrittenen Stadium verfügbar.

Bei dem auch als Schüttellähmung bezeichneten Morbus parkinson behandelt es sich um eine Funktionsstörung im zentralen Nervensystem. Ursache ist ein Mangel an Dopamin.

Den Patienten fehlt dieser Botenstoff, der für die Koordination der Bewegung zuständig ist. Die Folge: Sie können ihre Bewegungsabläufe nicht mehr zuverlässig kontrollieren.

Weltweit leiden etwa vier Millionen Menschen unter Morbus Parkinson, in Deutschland sind es mehr als 250 000.

Das neue Pflaster gibt die Substanzen Rotigotin und L-Dopa gleichmäßig über 24 Stunden ab und gleicht den Dopaminmangel bei den Erkrankten rund um die Uhr aus.

Durch die konstante Wirkstoffabgabe kann es die Bewegungsbeeinträchtigungen lindern. Besonders Patienten mit Magenunverträglichkeiten, Schluckbeschwerden oder Resorptionsstörungen im Darm können von der neuen Pflaster-Therapie profitieren.

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